Schon die Hinfahrt von Santiago nach Baracoa war ein reines Erlebnis. Wenn schon denn schon, Guantanamo wollten wir natuerlich sehen. Bis zu den Gefangenen schafften wir es nicht, denn schon mit dem fotografieren verschafften wir grosse Aufmerksamkeit.
Der Weg fuehrte dann der wunderschoene Karibikkueste entlang und nachher ueber eine Strasse mit undendliche Haarnadelkurven durch das tropische Gebirge. Mit der Benzinanzeige auf Null und der Reserveleuchte auf Rot, wollte und wollte die naechste Tankstelle nicht kommen. Mit viel Glueck haben wir es dann doch noch nach Baracoa geschafft.
Baracoa ist die aelteste Stadt von Cuba und liegt auf dem oestlichste Teil der Insel. Es gibt kaum kolonial Haeuser, dafuer unzaehlige Holzhaeuser (Baracken). Aber natuerlich wie immer und ueberall schoene Oldtimer!!!
Das Hotel dagegen war ein riesige Ueberraschung. In einem umgebauten Fort, hoch ueber der Stadt, mit Aussicht vom Zimmer und vom Pool aus ueber die ganze Stadt und die Atlantik.
Natur Pur - 6 Stunden mit einem Guide unterwegs
Das war wieder ein absolut spezieller Tag. Wir waren alleine mit Ricardo (Guide) unterwegs im tropischen Wald. Wie besichtigten die Kakaoplantagen gemischt mit unzaehligen Obst- und Kokusnussbaeumen. (etwas ist immer Erntereif)
Von der frischen Kakaobaohnen bis zum fertigen Chocodrink haben wir alles gesehen und ausprobiert. Zwischendurch jede Menge Fruechte direkt ab dem Baum oder Strauch und trinken aus der Kokosnuss.
Danach besichtigten wir die noch nicht automatisierte Kokosnussoelfabrik.
Mit dem Ruderboot ging es auf dem Fluss Tao Richtung Meer. Diese Fahrt wurde begleitet durch schoene musikalische Unterhaltung von Ricardo. (wir durften den Rythmus machen)
Nachher gingen wir bei jedem Bekannten oder Familiemitglied vorbei zum besichtigen der verschiedene Tierhaltung (Schweine, Schafe, Huehner, Krebse) und Obstplantagen. Ueberall wurden wir wie Familiemitglieder empfangen, das heisst: immer 'feine' Spezialitaeten vom Haus !!??
Mit dem Ruderboot ging es zurueck. Beim Plantagenrestaurant mussten wir eine Stunde warten auf unser Taxi. Dies war aber alles andere als langweilig. Ricardo holte die Gitarre hervor und wir begleiteten ihn wieder mit Rythmus.
Dies war ein riesiges Gaudi. So kamen wir in den Genuss, dass auch wir bei jeder Ankunft von einem Touristenbus beim Salsaspielen fotografiert wurden. Diese Tag ist unvergesslich Dank unserem Guide Ricardo.

Ricardo the best guide and troubadour of Baracoa.
PS Hier noch unsere Ausbeutung von diesem Tag

Seppundloes - 12. Mär, 01:16